Schindler Junior Scholars

 

Das Institut für Völkerrecht und ausländisches Verfassungsrecht hat ein Förderungsprogramm für ausgezeichnete Doktorierende oder Habilitierende mit völkerrechtlicher, europarechtlicher oder verfassungsvergleichender Ausrichtung geschaffen. Kern des Programms ist die Teilnahme an zwei Workshops pro Semester, in denen eigene und fremde Forschungsarbeiten besprochen werden. Die Workshops werden vom jeweiligen Dietrich Schindler Lecturer bzw. einem IVR-Mitglied geleitet. Das Programm dauert ein Jahr und soll Gelegenheit zu wissenschaftlichem Kontakt mit renommierten Fachvertreterinnen und -vertretern bieten.

Für das akademische Jahr 2020/21 ist das Bewerbungsfenster bereits geschlossen. Die diesjährigen Junior Scholars heissen Ana Luísa Bernardino, Aliénor Nina Burghartz, Anna Forgacs und Leo Tiberghien. Herzlichen Glückwunsch!

Bewerbung für das akademische Jahr 2021/2022: Bis 31. Juli 2021 an ivr-jsp@rwi.uzh.ch (pdf-Datei mit Motivationsschreiben, Lebenslauf und Zeugnissen)

Das Junior Scholars Programme steht auch Doktorierenden und Habilitierenden anderer schweizerischer Universitäten offen.

 

SCHINDLER JUNIOR SCHOLARS 2020-2021

Ana Luísa Bernardino

Ana Luisa

Studium an der Universidade Católica Portuguesa in Lissabon und am Graduate Institute of International and Development Studies in Genf, Zulassung als Rechtsanwältin in Portugal, Dissertationsprojekt in Genf zum Thema "Construction of the Identity of International Courts and Tribunals", derzeit Lehrbeauftragte für Völkerrecht an der Universität Oxford

Aliénor Nina Burghartz

Nina

Studium an der Universität Zürich und an der University of Leiden sowie am King’s College London (LL.M.), Zulassung als Rechtsanwältin in Zürich, Dissertationsprojekt zum Thema "Global Financial Stability and International Law", Assistentin an der Universität Zürich

Anna Forgacs

Ana

Studium an der Eotvos Lorand University in Budapest, an der Humboldt Universität in Berlin und an der Columbia University in New York (LL.M.), Mitarbeit am Forschungsprojekt "Limits of Direct Democracy" an der Universität Zürich, Dissertationsprojekt zum Thema "Institutional and Procedural Settings Reviewing the Legal Limits of Direct Democratic Instruments in the Member States of the Council of Europe"

Leo Tiberghien

Leo

Studium an der Universität Freiburg (Schweiz), an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn und an der Católica Global School of Law in Lissabon, Assistent an der Universität Freiburg, Dissertationsprojekt zum Thema "The Public/Private Distinction in the Law of International Organizations"